13.02.25 –
Gastbeitrag, mit freundlicher Genehmigung Erdal Uğur Ahlatçı, Gründer eines Software-Startups und Podcaster
Es ist nicht, dass 360 Mädchen und Frauen allein im Jahr 2023 von ihren Partnern oder Ex-Partnern ermordet wurden, beinahe jeden Tag einen Femizid in Deutschland!
Es ist nicht, dass 15.000 bis 20.000 Kinder jedes Jahr Opfer sexuellen Missbrauchs werden!
Es ist nicht, dass 93.000 Kinder in Heimen oder Pflegefamilien aufwachsen!
Es ist nicht, dass 13,8 Millionen Menschen in Deutschland in Armut leben!
Es ist nicht, dass die Reallöhne in Deutschland trotz Tarifabschlüssen seit Jahren sinken!
Es ist nicht, dass in vielen Städten die Mieten so hoch sind, dass selbst Normalverdiener sich kaum noch ein Zuhause leisten können!
Es ist nicht, dass der Fachkräftemangel die Wirtschaft lähmt. 1,7 Millionen Stellen sind unbesetzt!
Es ist nicht, dass die Digitalisierung seit Jahren verschlafen wird. Schulen ohne WLAN, Behörden mit Faxgeräten, Unternehmen, die Milliarden durch veraltete Prozesse verlieren – in einem der reichsten Länder der Welt!
Es ist nicht der Klimawandel, der längst unsere Infrastruktur, unsere Wirtschaft und unsere Lebensgrundlagen bedroht!
Es ist nicht die Gefahr für unsere Demokratie durch Fake News und Desinformation, die gezielt Debatten manipulieren und die Bundestagswahl 2025 massiv beeinflussen können!
Es ist nicht, dass 217 Menschen seit 1990 aus rassistischen Motiven ermordet wurden!
Nein, das Hauptwahlkampfthema ist der Mord eines psychisch kranken Geflüchteten in Aschaffenburg.
Und nein, es wird nicht über das Versagen der bayerischen Behörden gesprochen, die diesen Mann weder behandelt noch überwacht haben, obwohl er psychisch krank war.
Es wird auch nicht gefragt, wie das Verbrechen hätte verhindert werden können.
Stattdessen wird die Herkunft des Täters zur Schlagzeile gemacht – und Migration und das Asylgesetz werden als „Schicksalsfrage“ inszeniert.
Dabei lag die Zahl der Asylanträge in Deutschland 2024 um 30 % unter der des Jahres 2023. Migration ist weder die Krise Nummer eins noch das zentrale Problem dieses Landes – sie wird von rechtspopulistischen Parteien dazu gemacht, um Ängste zu schüren.
Und die demokratischen Parteien übernehmen dieses Thema aus Angst, Wählerstimmen zu verlieren, anstatt sich den echten Herausforderungen zu stellen.
Denn es ist leichter, Wahlkampf mit einem Angstthema zu machen, als die drängenden Probleme dieses Landes endlich zu lösen.
Die Grünen sind viertgrößte Partei in Deutschland und haben in den vergangenen Jahren ein starkes Wachstum verzeichnet, aber auch Verluste hinnehmen müssen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Die Partei steht für progressive Themen wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Frieden. Sie ist zudem offen und bunt und bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten, sich zu engagieren.
Warum Mitglied werden?
Um Mitglied der Grünen zu werden, müssen Sie 16 Jahre alt sein und einen Aufnahmeantrag stellen. Den Antrag können Sie online stellen oder herunterladen.
E-Mail info@ gruene-ober-moerlen.de
Die Grünen führen derzeit eine Aktion zur Mitgliederwerbung durch. In diesem Rahmen bieten sie verschiedene Möglichkeiten, sich über die Partei zu informieren und Mitglied zu werden. Dazu gehören unter anderem:
Die Grünen sind eine attraktive Partei für Menschen, die sich für progressive Themen engagieren wollen. Wenn Sie sich für Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Frieden einsetzen möchten, sollten Sie sich die Grünen einmal näher ansehen.
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