05.02.26 –
Die Frage, wo Sport- und Kulturhalle gebaut werden, und ob die Gemeinde ein Grundstück an REWE verkauft – und wenn ja, welches – hat in den letzten Wochen die Fraktionen, Ausschüsse und den Gemeindevorstand beschäftigt. Die Entscheidung ist dringend, spätestens im März muss sie endgültig getroffen werden. Einerseits, weil Rewe nur noch bis Ende März das Angebot aufrecht erhält, eines der Grundstücke zu kaufen, was mehrere Mio. einbringen würde. Und natürlich, weil die Vereine endlich seit Jahren mit gravienden Einschränkungen leben und endlich eine Lösung brauchen! Leider ist das Projekt aber auch komplex. Die Entscheidung hat gravierende Auswirkungen, nicht nur für Erreichbarkeit und Nutzung, sondern auch auch ber hinsichtlich der Kosten.
Es gibt ein neues Förderprogramm zur Sanierung von Sportstätten, für das sich Ober-Mörlen beworben hat (sowohl für die Sporthalle, als auch für das Sportgelände in den Mühlwiesen). Das Programm ermöglicht unter gewissen Voraussetzungen den Neubau einer Sporthalle – mit 45% von bis zu 8 Mio. € Kosten. Ob die Lösung förderfähig ist, macht also alleine bis zu 3,6 Mio. € aus. Dazu kommt, dass das Angebot von Rewe, das Grundstück in den Weiden zu erwerben, sehr attraktiv ist, denn Rewe würde die gesamten Erschließungskosten dort übernehmen. Der Kaufpreis von 2,15 Mio. € könnte zur Finanzierung des Hallenbaus ebenfalls eingesetzt werden.
Es macht nun mal einen Unterschied, ob Ober-Mörlen für eine moderne Sporthalle und ein separates Bürgerhaus mit fester Bühne und Gastronomie bis zu 11 Mio. € finanzieren muss oder bestenfalls nur 4 Mio. Das bedeutet 30 Jahre lang jedes Jahr rund 400.000 € mehr oder weniger Geld im Haushalt – z.B. für Vereinsförderung, Senioren- und Jugendarbeit, für bezahlbare Kitaplätze mit genug und qualifiziertem Personal, sowie schlicht als Handlungssspielraum für Krisenzeiten.
Wir wollen aber auch keine faulen Kompromisse, wie z.B. wieder nur eine gemeinsame Halle für Sport und Kultur, oder eine halbherzige Sanierung der Usatalhalle.
Doch leider, und in diesem Punkt sind sich wohl alle Fraktionen einig, ist die Informationslage seitens des Bürgermeisters bzw. Gemeindevorstands für eine qualifizierte Entscheidung bislang unzureichend. Zu Bau- und Erschließungskosten, möglichen Sanierungskosten, Förderfähigkeit und etwaigen Nutzungseinschränkungen, blieben trotz mehrfacher Erinnerung viele Fragen offen. Es liegt eine „Vorabstudie“ vor, mit Annahmen zu den Kosten und Erlösen, die jedoch nicht nachvollziehbar hergeleitet bzw. näher begründet wurden. So drohen böse Überraschungen – ähnlich wie bei den Kosten für den Kunstrasenplatz, die sich innerhalb von ein paar Monaten nach dem Beschluss verdoppelt haben.
Ende Januar haben wir Bürgermeister Mario Sprengel eine Liste mit 6 Punkten geschickt, zu denen es dringende offene Fragen gibt, neben den Kosten v.a. auch zur Förderfähigkeit und drohenden Nutzungsauflagen. Die Uhr tickt. Am Freitag den 20.02. findet ein Treffen mit den Vorständen der betroffenen Vereinen statt. Hierzu wurde inzwischen offiziell eingeladen, auch ein neuer Sachverständiger soll anwesend sein. Spätestens dann sollten belastbare Antworten vorliegen, damit die Fraktionen sich auf eine tragfähige, bezahlbare Lösung verständigen können, mit möglichst guter Chance auf Fördermittel. Andernfalls bleibt uns nichts anderes übrig, als auf Basis von Annahmen und Spekulationen zu entscheiden.
Viele
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